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Das 3. Rookie-Camp in Rohr im Gebirge

Das dritte NSSV Rookie-Camp fand auch heuer wieder im malerischen Rohr im Gebirge statt. Lange hatte ich das Camp wieder vorbereitet, durchgeplant, und viele neue Ausrüstungsgegenstände angeschafft. Diesmal hatten wir abgesehen von den nagelneuen Startnummerntrikots auch eine komplette Musikanlage, Funkmikrofone, eine neue Zeitnahmesoftware, Zieleinlauf-Kamera und einem Start-Ziel-Bereichszelt vieles mit, dass wir uns seit vorigem Jahr neu erarbeitet hatten.

Die Streckenführung sollte wieder gleich sein, doch wir tüftelten schon im Vorfeld an einigen Änderungen und Verbesserungen. So legten wir den Zieltrail parallel zum Starttrail auf die Wiese, die sogenannte Schipiste fuhren wir in einer langen geraden mit sanfter Linkskurve zum Forstweg hinab (vorher nahmen wir die alte Lifttrasse, die ziemlich steil und eng war), und auch oben im Wald konnten wir von der ursprünglichen Kehre eine Verlängerung zur nächsten Kehre weiter oben durchführen, und so fast 500 Meter an Strecke dazugewinnen.

Der Aufbau am Dienstag erfolgte problemlos. In annähernd 7 Stunden war das gesamte Gelände (Stake-Out, Zufahrten, und die beiden Trails) ausgesteckt, abgebändert und gesichert. Am gleichen Nachmittag kamen auch schon die ersten Teams an und richteten sich am Stake-Out ein. Die erste Nacht (ich hatte ja zum Glück mein neues großes Zelt mit) war nicht mehr so eng wie voriges Jahr, aber -1 Grad brachte eine Eisschicht auf die Zeltplanen über die wir Mittwoch morgens ziemlich staunten!

Mittwoch liefen dann die ersten Trainingsrunden auf vollen Touren, und die Hunde liefen bei ungefähr +4,5 Grad super. Auch der Trail war gut zu fahren und begeisterte alle Teilnehmer. Die lange Seite über die Schiwiese mussten wir leider gesperrt lassen, da noch ein paar Kühe anwesend waren, die sicherlich nicht ohne weiteres von den Hunden passiert worden wären.

Donnerstag eröffneten wir vom Organisationsteam dann alle Trails wie geplant, und die Wagen, Bikes und Scooter flitzten durch den Wald und über die Wiesen. Es war ein Spaß für alle, und die Stimmung im Camp war einfach toll. Dann begann es am Nachmittag zu regnen. Ein Albtraum! Die nasse Schiwiese, der Kuhsteig und der enge und steile Lehmabschnitt in Richtung Stake-Out war bei nassen Bedingungen einfach zu gefährlich. Das für Freitag geplante Rennen stand auf Messers Schneide. Ich wartete ab, und hoffte auf Wetterbesserung. Die bisherigen Abende verbrachten wir genauso wie an diesem im VIP-Zelt bei ausgelassener Stimmung. Trotzdem stand die Frage im Raum: Was tun wir morgen, wenn es weiter regnet? Wir alle waren der Meinung, es hört auf, und wir werden wie geplant starten ...

Freitag um 6 Uhr früh war der Plan jedoch geplatzt. Es regnete nach wie vor in Strömen. Das Rennen musste bis auf weiteres ausgesetzt werden. Ich setzte mich vor den Trailplan und versuchte verschiedene Alternativen zu finden. Nichts. Es fiel mir einfach keine Lösung ein. Auch bei den Gesprächen mit den Teilnehmern fanden wir keine. Während wir grübelten und ich mir den Kopf zerbrach, was wir machen sollten, spazierte ich im Regen herum, und beobachtete einfach so das Treiben am Camp. Um ca. 11 Uhr kam dann plötzlich die erlösende Idee! Warum den Trail nicht umdrehen und ein paar kleine Änderungen einbauen? Ich lief zurück zum Plan und schaute mir das nochmals an. Mein Plan war vom Start Richtung Forststraße vor dem Kuhsteig zu fahren, dort jedoch abzubiegen und entgegen der Trailrichtung zu fahren, eine neue Verbindung im Wald zum Kuhsteig herzustellen ohne den Steilaufstieg zur Trailteilung (3,5km und 4,5km) hinunter fahren zu müssen, und den Kuhsteig dann hinauf anstelle hinunter zu fahren. Ein kleines Stück am oben genannten Forstweg müsste dann nochmals befahren werden, dann sollte aber wieder auf die ursprüngliche Zielstrecke abgebogen werden. Theroretisch sollte dies alles funktionieren. Und praktisch?

Ich schnappte mir kurzerhand Tafeln zur Trailmarkierung, fertigte schnell Zusatzschilder an, um die geänderten Streckenabschnitte zu markieren, montierte diese an den Schildern, und stiefelte mit Schildern und Hammer in der Hand in den Regen hinaus. Eine knappe halbe Stunde später war der Trail neu markiert, und wir starteten um 12 Uhr das Rennen!! Alle waren begeistert von der alternativen Streckenführung. Es konnten nun auch gefahrlos gute Zeiten gefahren werden. Ein Ablauf ohne einen einzigen Sturz bestätigte uns in unserer geleisteten Arbeit.

Samstag morgen war es nebelig und ein wenig nass. Es hatte aufgehört zu regnen. Die Strecke war wieder einigermaßen fest geworden, und so entschied ich mich für den Abbau des Alternativtrails und die Durchführung des Rennens auf den beiden regulären Trails. Es war vielleicht etwas gewagt, aber es wurde ein gutes Rennen. Ab und an mal ein kleiner Sturz, jedoch alle ohne Verletzungen von Mensch oder Tier. Gerade als wir das Rennen durch hatten, brach dann die Sonne durch den Nebel durch. Es klarte auf, und die Temperaturen stiegen irre schnell an. Unsere Hunde waren jedoch bereits alle versorgt und ruhten sich aus. Wir selbst genossen den Tag bei Kaiserwetter. Ich packte auch gleich die Gelegenheit beim Schopf und baute mein getrocknetes Zelt ab. Ich wollte kein Risiko eingehen, mit einem nassen Zelt nach Hause fahren zu müssen, da ich keine Möglichkeit zum Trocknen hatte. Eine Nacht wollte ich im Hotel Kaiser Franz Josef verbingen.

Am Abend gabs dann die Siegerehrung der ÖVM-2011 mit ebenso guter Stimmung wie die letzten Tage. Zu schönen Urkunden und Pokalen gab es in den Hauptkategorien auch noch einen großen Futtersack von unserem Sponsor AUSTROPET - Franz Gonaus dazu! (DANKE Franz!).



Ich selbst konnte mir trotz Handycap, dass ich mit nur einem Hund starten konnte (Kitaro musste nach einem Wespenstich und zugeschwollenem Auge leider am Stake-Out bleiben, erholte sich aber innerhalb von Stunden wieder komplett!), den Vize-Österreichmeister in der Klasse Bike - 1 oder 2 Hunde, und mit beiden Hunden ebenfalls den Vize-Österreichmeister im Walk'n'Dog (Nordic Walking mit Hund) sichern.

Sonntag früh fuhren noch alle Teams hinaus in den Morgen und genossen die letzte Möglichkeit auf ein Training bei moderaten Temperaturen. Es sollte auch heute heiß werden. So beendeten wir dann im Laufe des Vormittags das Camp, verabschiedeten die Teams, und begannen mit dem Abbau, den wir so gegen 15 Uhr erledigt hatten. Die letzten am Camp waren Chris meine Frau Manuela und ich. Nach einem letzten Einkehrschwung im Hotel Kaiser Franz Josef bei Hans Bauer, mussten aber auch wir lebewohl sagen und die Heimreise antreten. Die Arbeit rief bereits wieder ...

Ich danke allen Teilnehmern des 3. Rookie-Camps für ihre Anwesenheit, die tolle Stimmung, und das wirklich vorbildhafte Verhalten untereinander und den Hunden gegenüber. Es waren 6 super Tage, die wir nächstes Jahre gerne wiederholen möchten.









































Das 3. Zeltweekend des AMCG in Rauchwart (Bgld.)

Das dritte AMCG-Zeltweekend in Rauchwart (Burgenland) war heuer der krasse Gegensatz zu 2010! Voriges Jahr standen wir 3 Tage lang teilweise knöcheltief im Wasser, kleine Geysire beherrschten unsere Zelte im Inneren, und wer genug Platz im Auto hatte, schlief darin. Deswegen auch der Ausdruck "Hardstyle-Camping", den wir voriges Jahr kreierten.

Heuer hatten wir nicht nur einen Tag mehr zur Verfügung (wegen dem Feiertag am Montag) sondern auch vom ersten bis zum letzten Tag Traumwetter vom Feinsten! Schönster Sonnenschein und Temperaturen bis zu 35 Grad! Da machte es wieder Spaß! Immerhin trafen sich heuer 35 Teilnehmer am Campingplatz bei den Badeseen. Auch weitgereiste Freunde aus Bayern und auch Kärnten waren dabei. Die Truppe machte es sich 4 Tage lang gemütlich und belegten ein ziemliches Areal des Platzes.

Problemlos waren auch die vielen Hunde, die wir dabei hatten. Es gab keine groben Vorkommnisse und keine Schwierigkeiten mit den anderen Campern. Vorbildlich wie immer, wenn wir wo zu Gast sind.

Das absolute Highlight war heuer das von uns mitgebrachte Spiel "KUBB", bei dem es darum ging, auf einem 8x5 Meter großen Spielfeld, die 5 Kubbs der gegnerischen Mannschaft (bis zu 6 Spieler) und anschließend deren König zu Fall zu bringen. Es war Spaß pur, und alle waren mit vollem Eifer dabei. Wir weckten mit diesem Spiel aus dem hohen Norden auch das Interesse der Camper rund um uns, und es dauerte nicht lange, bis einige sich uns anschlossen und mitspielten.

Die Gegend rund um die Seen lud natürlich auch wieder zu ausgedehnten Spaziergängen und Nordic Walking Runden ein. Fast alle nutzten auch die Gelegenheit in dieser ruhigen Umgebung um zu entspannen und mit den Hunden einfach nur relaxed rund um die Gewässer zu schlendern.

Die Gastwirtschaft direkt am Campingplatz bekam auch heuer die Bestnote in Punkto Qualität und Bedienung von uns. Ebenso die sanitären Anlagen sowie die gesamte Liegewiese und der Strand des Badesees. Es gab keine Punkte zu beklagen!

Es war einfach wieder ein tolles Wochenende in absolut familiärer Gemeinschaft mit 1A-Stimmung. Darauf sind wir alle im AMCG stolz und freuen uns schon auf den nächsten Event!













Letzte Ausgabe des Themenmagazins "GetUp!"

Mit der Ausgabe 26 des von mir im 6. Jahrgangs herausgegebenen digitalen Schlittenhundemagazins, musste ich mich aus beruflichen Gründen dazu entscheiden, die Redaktion und die Herausgabe dieses in Österreich einzigartigen Nachschlagewerks einzustellen.



Das Titelblatt der letzten Ausgabe von "GetUp!"

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Lesern und Abonnementen (die mit Ihrem Abo unser Snowdog Kids Kinder- und Jugendprogramm unterstützt haben! DANKE!). Ich danke auch all jenen, die mich mit Beiträgen und interessanten Themen versorgt haben, um dieses Magazin immer wieder mit tollen Informationen und Storys zu bestücken! Danke an Euch alle!

Das 2. Rookie-Camp und die ÖVM 2010 des VRSÖ

Heuer fand Vom 8. - 12. September 2010 das 2. Rookie-Camp unter der Organisation des ArcticSnowNoses-Rudels und über den NSSV - Niederösterreichischen Schlittenhunde Sportverein statt.

So wie auch im Jahre 2009 wählten wir das malerische Rohr im Gebirge (NÖ) als Kulisse für unseren Event aus. Da es beim 1. Camp eine super Zusammenarbeit zwischen uns und allen Mitbeteiligten (Grundstückseigentümer, Jagdpächter, Gemeinde, etc.) gab, wäre eine Verlagerung zu einem anderen Ort unlogisch gewesen. Einziger Unterschied zu 2009 war der Start des Camps um einen Tag früher, und die Verschiebung der ÖVM 2010 von Sa/So auf Fr/Sa. Der Grund war jener, dass am Samstag abend dann genügend Zeit für eine Siegesfeier sein würde, ohne das die Teams zur Heimreise aufbrechen müssten. Diese Idee hat sich genauso bewährt, wie die Einflechtung von 2 geführten Wanderungen am Nachmittag über die beiden Themenwege in Rohr, einem Walk'n'Dog Contest (Nordic Walking mit Hund) nach dem ersten Durchgang, und dem Snowdog Kids Youngstercontest (Kinderlauf mit Hund) nach dem zweiten Durchgang des Rennens der ÖVM 2010.

Diesmal reisten die ArcticSnowNoses bereits einen Tag vor der Eröffnung des Camps an, und bereiteten Stake-Out und Trail in aller Ruhe vor. So konnten am Mittwoch die Teams bereits auf das fertige Gelände fahren und ihre Plätze beziehen. Auch der Check-In wurde vollkommen neu strukturiert und organisiert, und so dauerte es maximal 3-5 Minuten pro Team, um diesen zu passieren. Durch das Gelernte aus dem Vorjahr, war dieses 2. Camp nur mehr gut durchdachte Routine geworden. Der Ablauf aller 5 Tage mitsammt allen Events ging so problemlos vor sich, dass wir es fast selbst nicht glauben konnten.

Die Stimmung am Camp war von der ersten bis zur letzten Minute einfach super, und der Umgang mit den Hunden von allen Teams vorbildlich! Es gab keine einzige Beanstandung in Punkto Tierschutzordnung. Selbst der Helmpflicht in den Bewerben Wagen, Bike und Scooter wurde ohne separater Aufforderung zu 100% nachgekommen. An dieser Stelle muss man allen Teilnehmer ein großes Lob und ein dickes Danke für das tolle Verhalten aussprechen! Leute es war einfach wieder SUPER!

Für mich persönlich habe ich meine Idee und das Projekt "Rookie-Camp" auf einen Level gebracht, der sich deutlich von allen anderen herkömmlichen Schlittenhundeveranstaltungen abhebt. Gemeinschaft - Freundschaft - Zusammenhalt, dies sind bei uns keine leeren Worte, egal ob Gastteilnehmer, Vereinsmitglied egal welchen Vereins, oder Vorstandsmitglieder, wir alle mischten uns untereinander durch, es gab keine Gruppen- oder Rudelbildung, wir waren einfach alle gleich, mit dem selben Hobby: Schlittenhunde- und Hundesport mit traumhafter Kulisse und Kaiserwetter! Hilfestellung und Unterstützung gab es von jedem an jeden. Vereinszugehörigkeiten zählten nicht, diese endeten vor der Einfahrt zum Stake-Out, und am Camp selbst waren wir alle gleich!

Auch heuer ging ich wieder an den Start. Diesmal bei zwei Bewerben: am Walk'n'Dog Contest und in der Kategorie Scooter 1 bis 2 Hunde, bei denen ich mir in beiden Bewerben den 1. Rang sichern konnte. Doch der Erfolg des Camps war und ist mir wichtiger als jeder Pokal, jede Medaille oder jedes Siegespodest.

Alles in Allem kann ich mich nur nochmals bei allen Teilnehmern, Startern und Besuchern badanken, dass es auch heuer wieder ein so toll ablaufendes 2. Rookie-Camp geworden ist!

DANKE!

Das 2. AMCG-Zeltweekend in Rauchwart

2009 hatten wir unser erstes AMCG-Zeltweekend in Rauchwart verbracht. Nachdem dieses "Clubtreffen" so gut bei den Mitgliedern ankam, und es auch jenen aus unseren Reihen die weiter weg wohnen die Chance zu einem Treffen gab, organisierten wir heuer (Danke an Michaela vom Arko-Rudel!) wieder ein Zeltweekend in Rauchwart im Burgenland. Vom 13. bis 15. August sollte es wie voriges bei sonnigem Badewetter mit guter Laune aller Teilnehmer stattfinden.

Es fand auch statt ... jedoch spielte das Wetter heuer nicht mit, und das Weekend fiel buchstäblich ins Wasser! Nachdem der Freitag mit super schönem Wetter begonnen hatte, und wir unsere Zeltplätze eingerichtet hatten, trübte es sich gegen Abend immer weiter zu. Ab 20 Uhr begann dann die erste Unwetternacht mit jeder Menge Gewitter und Regen. Doch wir ließen uns nicht die Stimmung dadurch verderben, und hofften auf einen schönen Samstag. Der kam auch, und so gab es bis Samstag Abend schon den einen oder anderen Sonnenbrand. Wir dachten noch, dass das vergangene Unwetter alles war, und täuschten uns ...

Am Samstagabend gegen 21 Uhr begannen wieder erste kleinere Gewitter und Regenschauer, und um 22 Uhr herum öffnete der Himmel seine Schleusen! Sowas hatten wir noch nie erlebt! Es schien wie der Weltuntergang. Unser Zeltareal versank im Wasser. Knöcheltief standen wir in den Wasserlacken, und manche Zelte gaben dem Wasserdruck einfach nach. Trotzdem wurde es ein voll lustiger Abend, und wir lachten auch noch über die Wetterkapriolen! Was sollte man auch anderes machen?

Der Sonntag klärte bis Mittag wieder halbwegs auf, und unser Nasses Zeug trocknete fast zur Gänze wieder. Wir machten uns keinen Stress, und verbrachten auch diesen Tag im Kreise unserer Freunde mit viel Spaß. Die Runde löste sich erst Nachmittags auf, und machte sich dann auf den Heimweg.

7 Mitgliederrudel aus Niederöstereich, dem Burgenland und Kärnten mit insgesamt 13 Mitgliedern und 10 Hunden kamen zum Treffen. Wer nicht dabei war, hat wieder mal etwas versäumt: "Hardstyle-Camping" vom Feinsten!

Das 1. Trapper-Camp, ein Highlight auf Schnee

Nach dem Erfolg des Rookie-Camps im September 2009, habe ich die Idee dieser Camps der besonderen Art für Schlittenhunde-Enthusiasten auf ein Schnee-Trainingscamp, dem Trapper-Camp umgelegt und geplant. Vom 13. - 17. Jänner 2010 war es dann so weit! Das erste NSSV Trapper-Camp wurde plangemäß eröffnet!

Trotz schlechter Schneelage habe ich es mit meinem Team geschafft, einen Trail für 5 Tage aufzubauen, der allen Ansprüchen gerecht wurde. Von 4,8 km beginnend, über 8,5 km gab es Steigerungen bis zu 22 km in mehrmaligen Schleifen. Der Trail selbst war wirklich selektiv, nicht einfach, mit Steigungen langen Gefällen und vielen Kurven. Es konnte einem nicht langweilig werden, und kostete unter Umständen viel Kraft, den Trail zu bezwingen. Ich selbst hatte mit meinem D2-Gespann auch so meine Arbeit, um die Anstiege zu bewältigen. Doch es zahlte sich auf alle Fälle aus! Oben war der Ausblick bei Kaiserwetter einfach traumhaft schön.

Insgesamt 13 Teams fanden sich trotz der Absagen wegen dem wenigen Schnee ein und fuhren hungrig auf das Weiss wie die Teufel über den Trail. Es machte einfach allen Teilnehmern unheimlich viel Spaß. Trotz der Ansage des Rennens und des geplanten Youngstercontests war der Event ein voller Erfolg, und das zeigte sich wieder in der Campstimmung, die geradezu ungewöhnlich super war. Auch zwei Teams aus Ungarn gesellten sich zu uns, und so waren wir eine buntgemischte Truppe die allesamt ein gemeinsames Ziel hatten: Hundeschlittenfahren was das Zeugs hergab. Jede Minute wurde ausgekostet, jeder Meter Schnee ausgenutzt. Einfach toll!

Hervorzuheben ist die absolute Freundschaft zwischen allen Teilnehmern, egal welcher Vereinszugehörigkeit! Bei Lagerfeuer und Gulaschtopf waren wir wie eine große Familie die schon ewig Bestand hatte. Ein Erlebnis das man gerne macht. Das Camp war eine Idee, und diese wurde durch gute Planung und Umsetzung wieder zum Erfolg! Auf diesem Wege werde ich mit meinem Team weitermachen. Zum Wohle der Hunde, und zum Spaß der Teilnehmer, die auch diesmal allesamt einfach super waren! DANKE LEUTE!

Das 1. Rookie-Camp und die ÖVM2009 des VRSÖ

Vom 10. - 13. September 2009 war es soweit: Die ArcticSnowNoses organisierten über unseren Verein, den NSSV - Niederösterreichischer Schlittenhunde Sportverein, das erste Trainingslager für Neueinsteiger, Anfänger und Profis im malerischen Rohr im Gebirge! Es sollte für alle was dabei sein, und mit einem Abschlussrennen enden. Die Österreichische Verbandsmeisterschaft 2009 des VRSÖ und der Rookie-Camp-Youngstercontest waren unsere Herausforderung an Organisation und das Können der Crew. Wir planten wochenlang bis ins Detail, und berücksichtigten alle möglichen Eventualitäten. Das Ergebnis? Es war ein voller Erfolg! Jahrelange Bemühungen, Lernphasen, Aufregungen und Umschichtungen innerhalb des Vereines wurden nun damit belohnt, dass selbst anerkannte Spitzenprofis von unserer Arbeit und unserem Können überzeugt waren, und wir von allen Seiten her ausschließlich Lob erhielten!

Für mich persönlich ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen, denn ich habe mit dieser Idee des Rookie-Camps bewiesen, dass es in absoluter freundschaftlicher Weise zwischen einzelnen Clubs funktioniert, wenn man es will! Die Stimmung in den 4 Tagen am Camp war absolut TOP! Kein Neid, kein Streit, kein "ich bin vom Club X, und du vom Club Y" Gerede! Es war eine große Schlittenhundefamilie, die alle dem selben Hobby nachgegangen sind: Sport mit unseren wunderbaren Hunden!

Trotz meiner Bedenken, an einen Start zu gehen, hab ich mich dann bei der ÖVM2009 doch dazu entschieden, und schlug mich gegen ein Siberian-Huskie-Team (Hi Thomas!) mit meinen beiden großen und schweren Hunden wacker und holte mir Rang 2. Doch dieser Titel bedeutet mir nichts im Gegensatz zur Zufriedenheit aller Teilnehmer auf unserem Camp! LEUTE IHR SEID ALLE SUPER GEWESEN! DANKE!